Tipps & Tricks von Pilger für Pilger
"Es ist gut, etwas langsames zu tun, bevor man im Leben eine wichtige Entscheidung trifft"
Paulo Coelho in "Auf dem Jakobsweg"
Tipps und Tricks zum Jakobsweg-Pilgern
Die 10 besten Pilger-Tipps, die sich jeder Pilger einmal genau durchlesen sollte:
Pilgern muss geplant werden!
Viele Neulinge vermuten, dass man mit Gottes Hilfe ganz einfach "drauflos" pilgern kann. Das funktioniert aber leider nur in sehr seltenen Fällen. Eine richtige Vorbereitung auf die Pilgerreise ist unbedingt zu empfehlen. Dazu gehört neben der Routenplanung auch eine sinnvolle Auswahl an Reisegepäck und die Planung von Übernachtungsstätten.Nützlicher Reiseproviant
Bei der Frage, wie man sich als Pilger ernähren sollte, gehen die Meinungen weit auseinander. Für alle Fälle emfpiehlt es sich jedoch, energiespende Nahrungsmittel eingepackt mitzuführen. Besonders gut eignen sich Fruchtschnitten, die in jedem Dorgeriemarkt oder in Apotheken erhältlich sind. Diese haben zudem den Vorteil, dass sie Temperatur- und Feuchtigkeitsbeständig verpackt sind.Nehmen Sie keine (überflüssigen) Bücher oder Reiseführer mit!
Bei der Vorbereitung ist der Gedanke sehr verlockend, Informationsmaterial über die Pilgerroute mitzunehmen. Während es Pilgern ist das zusätzliche Gewicht aber sehr störend. Unser Tipp: Kopieren Sie sich die unbedingt notwendigen Informationen zuvor aus den Pilger- oder Reiseführern heraus, sodass sie nur das Notwendigste mittragen müssen!Das richtige Schuhwerk
Ohne die richten Schuhe wird Pilgern schnell zur Qual. Druckstellen, Durchblutungsstörungen und Blasen werden Sie rasch plagen, wenn der Schuh nicht hunderprozentig zu Ihren Füßen passt. Deshalb empfhiehlt Ihnen Jakobsweg-Pilgern.de, keinesfalls neue Schuhe zu verwenden - aber auch keine zu alten Schuhe! Der Grund liegt auf der Hand: Neue SChuhe müssen erst eingelaufen werden, zu alte Schuhe sind "durchgelaufen" und bietem dem Fuß keinen richtigen halt.
Da Pilgerweige meist nicht asphaltiert sind (zum Glück!), ist robustes Schuhwerk pflicht. Die Füße müssen gut vor steinigem und unebenen Untergrund geschützt werden! Im normalfall bieten Wanderschuhe aus dem Fachgeschäft eine ideale Pilger-Grundlage!Nutzen Sie Funktionswäsche!
Funktionswäsche ist leicht und angenehm zu tragen, außerdem transportiert sie den Schweiß nach außen. So haben Sie den ganzen Tag ein frisches Gefühl. Das macht das Pilgern angenehmer und nimmt anstrengenden Etappen immerhin etwas unangenehmes.Reduzieren Sie das Gewicht Ihres Gepäcks - Nehmen Sie nur das nötigste mit!
Eigenlich ist das ja selbstverständlich. Dennoch fällt einem meist nach einigen Kilometern erst auf, was sich alles überflüssiges im Rucksack befindet. Haben Sie etwa große Zahnpasta-Tuben oder 500ml-Duschgel-Packungen dabei? Das werden Sie schnell bereuen. Überdenken Sie jedes Gramm, dass Sie in Ihren Rucksack packen. Unser Tipp: Neben Sie von allem kleine Packungen mit - oder nur halb volle. /li>Wind- und Wetterfest
Leider muss sich der Pilger auch auf schlechtes Wetter einstellen. Vor allem auf dem Jakobsweg in Mitteleuropa und in der Alpenregion muss mit jedem Wetter gerechnet werden. Wir empfehlen Ihnen auf schwere und dicke Regenjacken zu verzichten, auch "wasserfeste" Materialien wie Goretex sind nicht zu empfehlen. Diese halten das Wasser zwar für einige Zeit aber, aber nach stundenlangen Regengüssen sind auch diese durchgeweicht. Es empfehlen sich große Plastiküberhänge, die sehr leicht sind und zudem das Gepäck schützen.Medizinische Grundversorgung
Ja, auch beim Pilgern kann man sich verletzten. Und das kommt sogar gar nicht so selten vor! Wind und Wetter machen dem Körper oft mehr zu schaffen, als man zunächst denkt. Das ist natürlich auch sehr von der Pilgerroute abhängig. Pilgern Sie beispielweise in Spanien, so ist Hitze ein ernst zu nehmender "Feind", auf den Sie sich gut vorbereiten müssen. In manchen Monaten wird hier die 30-Grand-Markte schnell überschritten - und Sie liegen ja nicht bequem in der Sonne, sondern laufen Kilomenterweit!Wanderstöcke erleichtern das Laufen!
Wasser marsch! - Denken Sie an ausreichend Getränke
Pilgern kann mitunter ganz schön anstrengend sein! Denken Sie nur an die langen Anstiege des Jakobsweges in der Schweitz oder den Pyrenäen. Dabei ist es unbedint notwenig, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen! Viele Pilger sind die körperliche Anstregung in diesem Ausmaß nicht gewohnt, für diese ist es ganz besonders Wichtig. Drei- bis vier Liter Wasser am Tag müssen unbedingt eingeplant werden, damit der Körper nicht austrocknet.
Zu wenig Flüssigkeit nimmt direkt Einfluss auf die Leistung des Körpers und beugt Kopfweh und anderen Unannehmlichkeiten vor!
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